Aus meiner Feder

“Rin in de Kartoffeln”

Geschichten erzählen, geht auch in der Finanzbranche. Sehr gern schreibe ich für das Mitgliedermagazin der Volksbank Hannover.


Den Originalbeitrag finden Sie hier.

 

Persönliche Fondsberatung senkt Stressniveau

Mark bestellt sich schon einmal ein Bier. Thomas brauchte ja immer ein bisschen länger. Sie hatten echt hart trainiert, und er freute sich schon seit dem letzten Aufschlag auf die Erfrischung am Tresen. Dann sieht er seinen Tennispartner um die Ecke kommen. Er hebt die Hand, der Mann am Zapfhahn weiß sofort Bescheid und macht direkt ein zweites Helles klar.

Mit einem Seufzer nimmt Thomas Platz. „Na, so fertig?“ „Quatsch. Von mir aus hätten wir noch eine Stunde dranhängen können.“ Mark muss schmunzeln. Das puterrote Gesicht seines Freundes sprach eine andere Sprache.

Die beiden prosten sich zu. „Du, ich habe gerade nochmal ordentlich Aktien gekauft“, erzählt Mark. „Die krieg‘ste ja gerade für kleines Geld. Willst Du nicht auch mal aufstocken?“ Thomas zuckt mit den Schultern. Er kann die Euphorie seines Freundes nicht teilen. Vielmehr hat er das ungute Gefühl, so schnell wie möglich aussteigen zu müssen, weil die Kurse gerade in den Keller rauschen.

Später, auf dem Weg nach Hause, geht ihm die Sache nicht aus dem Kopf. Die einen rieten: „Hey, gerade jetzt musst du kaufen.“ Die anderen sagen: „Nix wie raus aus den Aktien, bevor alles verloren ist.“ Thomas hatte das alles so satt. Dieses Wechselbad der Gefühle. Diese Unsicherheit. Am liebsten würde er alles hinschmeißen. Und den guten alten Sparstrumpf füllen…

Zeiträuber und Nervenkitzel

Thomas steht nicht allein mit diesem Gefühlsmix. „Anleger schwanken regelmäßig zwischen Euphorie und Panik“, bestätigt Doris Woller, Vertriebsdirektorin der Hannoverschen Volksbank. Prosperiert der Markt, macht sich Optimismus breit: „Jetzt schlage ich zu – mit Aktien kann man wieder gute Gewinne machen.“  Anleger steigen massenhaft ein. Doch die, die eben noch euphorisch gekauft haben, bereuen es später, wenn die Kurse rapide sinken. Die Reue schlägt in blanke Panik um, wenn die Talfahrt nicht mehr aufzuhören scheint: „Bloß abstoßen, raus aus den Aktien!“

Der Markt erholt sich, und unsere Anleger wittern Morgenluft, bleiben aber skeptisch. Die Angst sitzt noch tief. Die Kurse steigen weiter. Die Füchse unter den Anlegern steigen jetzt aus, bevor wieder Verluste drohen. Andere lassen sich anstecken und schon ist der schönste Herdentrieb im Gange. Klar, der Schritt kann richtig sein. Muss aber nicht.

Ständig auf dem Sprung. Was das für Energie kostet…

Guter Rat hilft

„Die Kurse sind volatiler geworden – zumindest gefühlt. Und das Geschehen an den Märkten wird zunehmend komplexer“, beschreibt Woller die Lage: „Selbst wer als Anleger Interesse mitbringt, kann oft gar nicht mehr einschätzen, welche enorme Auswirkung beispielsweise das Sekunden-Statement von EZB-Chef Mario Draghi auf die Kursentwicklung hat.“

Klar, wer diesen Nervenkitzel liebt, darf gern genauso weiter machen. Wer es jedoch – wie Thomas – satt hat, sich mit ständigen Kursveränderungen auseinanderzusetzen, der kann das Thema getrost abgeben. „Die Volksbank Hannover bietet ihren Kunden eine professionelle Fondsbetreuung. So können Menschen ihre Energie wieder in wichtigere Baustellen investieren“, freut sich die Vertriebsdirektorin.